Home
News
Wir über uns
NLP Seminare
Train-the-Trainer
Therapie Ausbildung
Coaching Ausbildung
Workshops und Themenseminare
Themenabende
Übungsgruppe
Sokratische Gesprächsrunde
Coaching
Autogenes Training
Katathymes Bilderleben
Seminarkalender
Metaphern und Zitate
Wer rettet die Liebe?
Die üble Nachrede
Der entspannte Bogen
Wahl der Helfer
Die kl. Leute von Swabedoo
Geschichte vom Hammer
Ein gutes Vorbild
Der verzagte Baumwollfaden
Lob der Wirklichkeit
Der große starke Bach
Der Bauer, sein...
Der Korb des alten Mannes
Zwei Frösche
Zitate
Städtepartnerschaften
Impressionen
Denkgrenzen sprengen
Kontakt
Anfahrt
 


Ein Mullah wollte seine Tochter vor den Gefahren des Lebens bewahren. Als die Zeit gekommen war und sie zu einer wahren Blume der Schönheit gedieh, nahm er sie zur Seite und klärte sie über die Gemeinheit und Hinterhältigkeit der Welt auf: „Liebe Tochter, denke an das, was ich dir sage. Alle Männer wollen nur das eine. Die Männer sind raffiniert und stellen Fallen, wo sie nur können. Du merkst das gar nicht, wie du tiefer in dem Sumpf ihrer Begierden versinkst. Ich will dir den Weg des Unglücks zeigen. Erst schwärmt der Mann von deinen Vorzügen und bewundert dich. Dann lädt er dich ein, mit ihm aus zu gehen. Dann kommt ihr an seinem Haus vorbei und er sagt dir, dass er nur seinen Mantel abholen wolle. Er fragt dich, ob du ihn nicht in seine Wohnung begleiten möchtest. Oben lädt er dich zum Sitzen ein und bietet dir Tee an. Ihr hört gemeinsam Musik, und wenn die Stunde gekommen ist, wirft er sich plötzlich auf dich. Damit bist du geschändet, wir sind geschändet, deine Mutter und ich. Unsere Familie ist geschändet und unser Ansehen ist hin.“

Die Tochter nahm sich die Worte des Vaters zu Herzen.

Einige Zeit später kam sie stolz lächelnd auf ihren Vater zu: „Vati, bist du ein Prophet? Woher hast du bloß gewusst, wie sich alles abspielt? Es war genau so, wie du es beschrieben hast. Erst hat er meine Schönheit bewundert. Dann hat er mich eingeladen. Wie durch Zufall kamen wir an seinem Haus vorbei. Da merkte der Ärmste, dass er seinen Mantel vergessen hatte und, um mich nicht allein zu lassen, bat er mich, ihn in seine Wohnung zu begleiten. Wie es der Anstand befiehlt, bot er mir Tee an und verschönte die Zeit mit herrlicher Musik. Nun dachte ich an deine Worte und ich wusste genau, was auf mich zukommt, aber du wirst sehen, ich bin würdig, deine Tochter zu sein.

Als ich den Augenblick nahen fühlte, warf ich mich auf ihn und schändete ihn, seine Eltern, seine Familie, sein Ansehen und seinen guten Ruf!“.

zugesandt von Güler S., herzlichen Dank!!!

 
Top